Was gab es im Vorfeld nicht für Diskussionen. Wollt ihr wirklich in die USA?
Bei dem Trump. Auch in den letzten Tagen als ich bei der Frage, wo es denn in
Urlaub hingeht, „USA wie immer“ – kam oftmals ein komisches Lächeln und oft eine
Anspielung auf Trump.
Egal.
Jedenfalls hat unser unmittelbarer Nachbar Genadi Geburtstag – und meist immer
alle in Urlaub sind, er selbst auch, fällt meist das Nachbarschaftssingen aus.
Diesmal nicht um 7:30 steht die versammelte Mannschaft mit teilweise noch nassen
Haaren vor der Tür für „Happy Birthday“. Danach ist dann die große
Urlaubsverabschiedung.
Danach bringen uns dann unsere Nachbarn Bernd und Dirk (nein noch nicht
verheiratet) zum Flughafen, um danach noch zu einem Wohnwagenladen nach Holland
zu fahren…
In Düsseldorf dauert es eine Weile, weil die Leute bei BA den Unterschied
zwischen der Drop Off und der Eincheckline nicht verstehen. Also muss an der
Drop Off immer wieder auch eingecheckt werden, was länger dauert als nur das
Gepäck aufzugeben…
Die Sicherheitskontrolle geht unerwartet schnell und ich muss nicht mal meine
Fotoausrüstung auspacken.
Dann stehen wir vor Gate B42 und die Reise kann beginnen, diesmal haben wir zwei
bärige Gäste an Bord, den schon aus dem letzten Jahr bekannten Glücksbären und
seinen Freund Max, den wir über die Sommerferien doch nicht einfach alleine bei
Heike und Achim lassen konnten.
Natürlich heißt B42 Flughafenrundfahrt mit dem Bus. Während am Gate bei mir und
Richi grün kommt, muss GöGa an den Bildschirm und wir von 7A auf 5A umgesetzt.
Da wir ja für die Sitzplatzreservierung bezahlt haben, ging der kleine REH schon
da ab wie ein HB-Männchen…
Die BAB (BA Brünette) könne nicht daran machen, das mache das System.
An Bord gleich meine Frage an den Chefstewart, wir sollten mal abwarten.
Das hat sich nach kurzer Zeit erledigt, denn 5A ist in der Business Class und
GöGa lässt es sich gutgehen, während wir auf 7A eine junge Dame haben, die
natürlich auch noch während der einen Stunde Flug gleich mal aufs Töpfchen muss.
Als Schnack gab es Tomate Mozzarella und Fruchtsalat für GöGa – für uns nix.
GöGa war begeistert.
In London sind wir in Terminal 5 angekommen und müssen zum Terminal 3, da einige
USA-West-Flüge mittlerweile dort starten.
Das heißt Flughafenrundfahrt – mit dem Bus…. – hatte ich bereits meine Abscheu
vor Bustransfers deutlich gemacht.
In Terminal 3 plagte nun WuKi und mich ein Hüngerchen. Und so einen richtigen
Foodcourt gab es nicht.
Da WuKi so gerne Sushi mag, hat er ausgesucht.
GöGa ist noch etwas skeptisch bezüglich des Rondells.
Während WuKi sich die Schälchen reinzieht…
Man beachte den kleinen Turm…
Nagut, wir haben das Taxi zum Flughafen gespart, so dass wir die 50 Pfund
verschmerzen konnten….
Irgendwann machen wir uns auf den Weg zum Boarding.
Obwohl auch hier alle drei Bordkarten nicht grün zeigten und sie am Computer
aufgerufen wurden, gab es kein Upgrade. Man hat ja mal träumen dürfen.
Der Flieger ist proppenvoll und die 3er Reihe im 747 ist zwar grundsätzlich für
uns okay, aber eine 2-4-2-Bestuhlung liefert und 2 Gangplätze, was bei dem
kleinen Wuki auch kein Verlust ist.
Nach einiger Zeit bekomme ich mein Essen vorneweg, weil ich habe mal das
Diabetesessen probieren wollen. Muss man nicht haben.
Es gab Chicken Marinata mit Reis und Gemüse, da habe ich dann den Reis und das
abgekratzte Reise gegessen, den in Marinata wie im Gemüse war Paprika – ich muss
mal schauen wie man eine Lebensmittelallergie gegen Paprika anmeldet…
Dazu ein orientalischer Salat – mit Paprika… wie gut, dass wir vorher gegessen
hatten….
Das normale Chicken (irgendein indisches Curry) wäre fast genauso gewesen.
Im Krautsalat war zwar auch Paprika, aber großstückig…. Und was an Dosenfrüchten
mit Fruchtsoße mehr Diabetes like ist als an Schokopudding mag mir ein
Ernährungswissenschaftler erklären.
Die vegetarian Pasta Alfredo hatte auch Paprika drin….
Warum es die allerdings Veggie geben muss – da es rundrum x Leute mit Sondermenü
Vegitarian gab, erschließt sich mir so auch nicht.
Dann Filme – entgegen der Webseite von BA nur zwei öde mit deutschem Ton….
Beauty and the Beast mit Emma Watson und Pessengers mit Jennifer Lawrence und
Chris Pratt – irgendwie passend als Passagier….
Dann gab es den Snack – in beiden Menüs komische irgendwie nichts schmeckende
Sandwiche.
Irgendwann sind dann auch 9 Stunden Flug rum. Die Schleife beim Anflug kennen
wahrscheinlich auch nur Flugsicherung und Pilot, jedenfalls landen wir gut und
sicher in Denver.
Die Immi geht mit Automaten und Schaltern extrem schnell. Allerdings haben wir
dann schon zwei Koffer und dann geht gar nichts mehr. GöGas Tasche kommt und
kommt nicht. So warten wir hier mindestens ne halbe Stunde. Das Band steht
irgendwann, bis ein Typ kommt, der es dann manuell richtet. Dann läuft es auch
wieder und sofort kommt GöGas Tasche, wahrscheinlich hat die alles verklemmt …
Zollkontrolle geht fix, der Alamobus wartet auf uns und fährt uns exklusiv zu
Alamo, die übrigens nicht mehr mit National zusammen auf einem Gelände sind. Auf
dem alten Alamo/Nationalgelände ist jetzt National und Enterprise, Alamo ist
dann noch etwas weiter hinten alleine.
Dank Skip the Counter gleich zur Line, da stehen 5 Nissan Rogue, 3 Jeep Comander
und 1 Toyota Rav.
Der Rav wird gesichert und wäre mindestens drei weiteren gerne zum Opfer
gefallen. Schwarz, Reifen und Reservereifen okay, Werkzeug vorhanden, AWD. Ein
paar Kratzer und eine Delle, die werden aufgenommen.
Dann sind wir schon auf dem Weg nach Loveland. – Ja nicht die Toll Road, aber
das klappt gut. Irgendwann fährt auch das Navi nicht mehr neben der Straße.
Schnell ist das Fairfield Inn gefunden – während GöGa und WuKi schon hochgehen
und ins Bett fallen, fahre ich schnell noch ins McD und hole drei Cheeseburger
für mich, davon schaffe ich aber nur noch zwei.
Nach einer Schnellmeldung falle auch ich ins Bett.
Wann schlägt der Jetlag zu?
Wann gibt es die erste Wanderung?
Was haben wir vergessen?
Neue Fragen, morgen vielleicht Antworten.
Gefahrene Strecke: ca. 20 Meilen
Unterkunft: Fairfield Inn & Suites Loveland-Fort Collins,
Loveland, CO, 134$
Essen: Sushi Bar an LHR, ca 50 Pfund und McDonalds Loveland,
4,30$
© 2017 Ralph-Erich Hildebrandt