Wir frühstücken noch einmal zu fünft, denn diesmal haben wir das gleiche
Hotel gewählt. Dann laden wir das Auto und verabschieden uns von unseren
Freunden, denn die fliegen später via München.
„Wir sehen uns in Deutschland“
„We will see us next year here in LA“
Danach geht es zum Airport. Ich setze Barbara und Richard samt dem Gepäch am
Terminal G des International Terminals ab und fahre dann zum Rental Car Return.
Dort merke ich dann, dass Barbara mir den zweiten Schlüssel nicht gegeben hat.
Bei der Abgabe bemerke ich das dann gegenüber dem Alamotypen. Obwohl ich sage,
dass ich zum Terminal fahre und mit dem Schlüssel zurückkomme, habe ich den
Eindruck, es interessiere ihn nicht wirklich. Auf meiner Quittung steht auch
nichts.
Also fahre ich zurück zum Terminal, finde nach einigem Suchen und Maulen endlich
Barbara und mache mich mit dem Schlüssel zurück ins Rental Car Center. Auch bei
der Abgabe des Schlüssels habe ich eher den Eindruck, dass das niemanden
interessiert.
Erneut fahre ich ins International Terminal. Wir überwinden die
Sicherheitskontrolle und müssen ans Ende des G-Terminals, wo der A380 geboardet
wird.
Leider war das große Fenster vor dem Flieger mit einer Pünktchenfolie beklebt,
so dass das Bild vom Flieger nicht gut ist.
Irgendwann beginnt das Boarding, wir sind die letzten.
Wir haben im Unterdeck im Vorderdeck die letzte Reihe vor der Galley – 59 A B C.
Optimal.
Man kann die Rückenlehnen zurücklegen ohne jemanden zu belästigen. Natürlich
macht der vor mir die Lehne wieder maximal zurück. Ich habe sogar den Eindruck,
dass der Reihenspace minimal größer ist. Man hat auch rechts keine
gegenüberliegende Reihe, das wird später noch wichtig …
Hinter den Sitzen ist zwar im Fußraum so ein Kasten, aber mein Rucksack passt
auch noch zwischen Kasten und Sitz, so dass der Fußraum ganz für die Füße ist.
Außerdem ist oben ein kleineres, exklusives Staufach für Richards Trolley. Im
Fach davor passt meiner gut rein ?
Nach dem Start zeigt sich relativ schnell, dass mir der A380 sehr gefällt,
absolut ruhig, ein wunderbares Gleiten.
Schnell beginnt der Service. Erst gibt es Campari Orange für Barbara, Coke Zero
für Richard und Warsteiner und Dewars White Label für mich.
Dann gibt es Futter. Es gibt – wen wundert das – Chicken oder Pasta…
Wir wählen Pasta
Auch das Inflight Entertainment System gefällt. Gegenüber den klassichen
Ansichten gibt es viele andere.
Ich gucke drei Filme: Iron Man 3, Obilisous und Epic. Da es für uns ja relativ
„früh“ ist, döse ich vielleicht eine bis eineinhalb Stunden…
Mit den Stewardessen direkt hinter uns, ergeben sich ein paar nette Talks. Der
A380 der LH hat 25 Personen Besatzung. 3 Piloten, 2 Purser, 20 Flight Attendants,
wie die Saftschubsen, offiziell heißen…
Sie sind auf zwei bis vier Flugzeugtypen geschult und fliegen nur diese
Maschinen. Unsere fliegt Teilzeit und daher fast nur A380. Ein Roundup ist
Fliegen – 2 Tage vor Ort – Fliegen – 4 Tage frei. Bei Teilzeit 6-8 Tage frei.
Irgendwann gibt es Frühstück. Es gibt Käseomelett, Blattspinat, zwei kleine
Reibekuchen, Fruchtsalat, Brötchen.
Auch hier muss ich insgesamt Bestnoten vergeben. Bisher das beste Eco-Essen, was
ich an Board hatte.
Klasse ist auch die Cockpitcamera, mit der man die Landung und das Taxing live
miterleben kann.
In Frankfurt müssen wir dann von Z nach A wechseln, was ohne
Sicherheitskontrolle passiert.
Das A-Gate ist fast das letzte am Ende und dann geht es auch noch mit dem Bus
aufs Vorfeld. In der Zeit wären wir wohl auch mit dem Bus nach Düsseldorf
gefahren ?
Dann geht es in 30 Minuten nach Düsseldorf, wo bereits unser Nachbar Bernd auf
uns wartet. Schnell sind wir wieder in Allerheiligen und die
Ist zu
E N D E
Gefahrene Strecke: ca. 27 Meilen
Unterkunft: An Board des LH D-AIMF Zürich (A380-841) – Sitz 59
A B C
Essen: An Board des LH D-AIMF Zürich (A380-841) – Sitz 59 A B C
© 2013 Ralph-Erich Hildebrandt