Zunächst fuhren wir wieder in den Arches, um bis ganz ans Ende zu fahren.
Während die vier anderen den vollen Devils Garden Loop laufen wollten, was sie
schon vor drei Jahren als absolutes Highlight empfanden, wollte ich einen alten
Freund besuchen.
Nein nicht ihn, obwohl er sehr hübsch und zutraulich war
Auch nicht ihn, obwohl es irgendwann sein kann, dass man ihn besuchen muss, den
Landscape Arch
Auch nicht den Partition Arch, der wird wohl noch länger da sein als ich.
Sondern den Wall Arch, den ich 2007 noch erleben durfte, der aber leider nicht
mehr ist. God save his Soul.
Während die anderen weitermarschierten, machte ich mich auf den Rückweg zum
Trailhead, fuhr die Parkstraße wieder bis zur Ausfahrt, wendete mich aber nach
rechts auf der US191.
Dann bog ich links ab, um zunächst einaml der der CO313 zum Canyonlands NP und
Dead Horse State Park zu folgen. Aber dort wollte ich gar nicht hin.
Kurz vorher stand ein Schild, dass unten an der 191 auch schon stand und den Weg
zu den Zwillingen zeigte.
Hätte ich dem Abzweig unten gefolgt, wäre ich wohl nach höchstens zwei Meilen
umgekehrt. Aber von oben nach unten konnte man einer guten Gravelroad folgen.
Kurz vor den Bridges wurde die Strecke ein bisschen wilder, aber wirklich nur
ein bisschen.
Nach einer weiteren kurzen Wanderung konnte ich dann die zwei parallel
verlaufenden Bridges bestaunen.
Danach wurde die Strecke rauher und führte über einige Felsplatten.
Man erreicht den Talboden und denkt man ist unten, dann geht es aber wieder den
Berg hinauf und man fährt am Rande der Red Mesa.
Man kann unten gut die 191 erkennen, ist aber ziemlich entsetzt vom restlichen
Zustand der Strecke.
Ich musste mich derartig auf das Fahren konzentrieren, dass ich vergessen habe,
diesen Streckenabschnitt zu dokumentieren.
Ein toller Trip für mich und auch trotz des schwierigen Streckenabschnittes am
Schluss eine sehr lohnenswerte Strecke. Aber immer von oben nach unten fahren
...
Danach fuhr ich ins Hotel, um mich auszuruhen und auf die anderen vier zu
warten.
Plötzlich bumm...
... das Licht und die Air Condition geht aus. Aber merkwürdig: das Internet geht
weiterhin.
An der Rezeption erfahre ich, dass es wohl einen Black out gebe. Nachfrage bei
der benachbarten Bank und eine Info eines hereinkommenden Gastes ergeben, dass
ganz Moab dunkel ist.
Keine Ampel, keine Kasse, kein Licht, kein nix. Black out.
Warum das Internet weitergeht. Keine Ahnung.
In diesem Chaos kommen dann die anderen vier zurück – und während wir am
Hotelpool ein wenig die Erlebnisse austauschen, ist der Strom wieder da.
Den Abend beschließen wir wieder in der Brewery, da es hier Free Appetizer mit
einem Coupon gibt und wir daher für Moab Verhältnisse gut und günstig essen.
Morgen werden wir dann Moab und unsere Freunde verlassen.
Kommt es zu weiten Stromausfällen in Moab?
Wieso ging das Internet?
Warum ist morgen Feiertag?
Schalten Sie also morgen wieder ein, wenn das Reh weit nach Norden fährt...
Gefahrene Strecke: ca. 95 Meilen
Unterkunft: Sleep Inn, Moab, UT, 124,93$
Essen: Moab Brewery, 87$ inkl. Tax und Tipp
© 2012 Ralph-Erich Hildebrandt